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Geschichte

Die ersten Schritte im Volleyball Lana wurden am Autoparkplatz vor dem Café Goldegg in den Jahren 1963–1966 gemacht. Eine Gruppe von Studenten bzw. Jungakademikern (Hans Telser, Manfred Schweitzer,  Peter Nösslinger, Otto Marth, Luis Mitterhofer usw.) trafen sich zweimal wöchentlich.
Ab 1966 wurde in der „Gaul“, zuerst auf der hinteren Wiese (heute Eislaufplatz) und dann im südlichen
Bereich auf den Eislaufbahnen ein Volleyballfeld mit fixem Netz errichtet. Mehrere Jahre lang wurde dort  Volleyball gespielt. Es wurde sogar eine einfache Beleuchtung installiert, um das Spielen am Abend zu ermöglichen. In dieser Zeit begann Peter Nösslinger eine Namensliste zu erstellen.

Im Jahre 1971 wurden erste Statuten festgelegt, und der Volleyballclub wurde offiziell gegründet. Präsident war Peter Nösslinger, der dem Verein bis zum Jahre 1994 vorstand.
Bereits seit 1969 war man beim Volleyballverband angeschlossen und es wurden kleine Provinzmeisterschaften ausgetragen. Der Volleyballverein war dann auch treibende Kraft bei der Gründung des Sportvereins Lana, welcher 1974 aus der Taufe gehoben wurde.
Aufgrund dieser Anfänge wurden junge Spieler aus der Oberschule, wie Hans Lösch, Walter Malleier und Erwin Troger gefördert. Die ersten Meisterschaften bestritt man in der damals neu errichteten Turnhalle der heutigen Grundschule in der Andreas-Hofer-Straße. Viele interessante Spiele wurden dort ausgetragen, wobei die Gegner immer ihre Mühe mit der niederen Halle hatten. Viele Siege konnten errungen und gefeiert werden. Den Sommer über trainierte man weiterhin fleißig in der Gaulschlucht. Gleichzeitig wuchs auch in Schlanders das Interesse am Volleyballsport, sodaß gemeinsame Trainingseinheiten, Meisterschaften und Turniere organisiert wurden.

Die Erfolge bei Turnieren und Meisterschaften weckten große Begeisterung beim Publikum und junge Burschen wie Peter Margesin, Christian Troger, Michl Lösch und Walter Holzner fanden zum Volleyballsport. Sie spielten Jugend- und Regionalmeisterschaften zugleich.

 

Bereits in den 70er Jahren war die Sektion Volleyball sehr fortschrittlich: die Herrenmannschaft wrude erfolgreich von einer Dame trainiert und man stieg ind ie Regionalliga auf.

 

In den 80er Jahren konnten die Bubenmannschaften unter der Leitung von Herbert Mitterer beachtliche Ziele erreichen:

1988 U-14 Landesmeister und Teilnahme an der Italienmeisterschaft in Ancona,

1989 U-14 Landesmeister und Teilnahme an der Italienmeisterschaft in Benevento,

1990 U-14 Landesmeister und Teilnahme an der Italienmeisterschaft in Brescia.

 

In den 90er Jahren versuchten die in Südtirol sehr bekannte und qualifizierte Volleyballtrainerin Cristina Sartori sowie die Newcomer im Volleyballsektor, Elmar Agosti und Lidia Rossi, dem Mädchen-/Damensektor neuen Schwung zu verleihen. Volleyball lana avancierte in diesen Jahren zum Leader in der Südtiroler Volleyballszene.

Jährlich wurden sehr erfolgreich die U14-, U16- und U18-Meisterschaften bestritten. Hier nun die herausragendsten Ereignisse.

1995 Landesmeister U-16 Mädchen und Teilnahme an der Interregionalen Meisterschaft in Trient,

1997 Landesmeister U-16 Mädchen und Teilnahme an der Interregionalen Meisterschaft in Rovigo (VE),

1998 Landesmeister U-18 Mädchen und Teilnahme an der Interregionalen Meisterschaft in Palmanova (UD),

1999 Landesmeister U-18 Mädchen und Teilnahme an der Interregionalen Meisterschaft in Bergamo.

 

Über Jahre hindurch konnten sich die Damen in der Serie C Regioanalliga unter der Leitung von Elmar Agosti und anschließend Luca Ghezzer sehr erfolgreich durchsetzen und kämpften einige Jahre sogar um dem Aufstieg in die Serie B2.

 

Besondere Ereignisse in der Vereinsgeschichte waren:
1985: die schwedische Nationalmannschaft ist zu Gast in Lana und absolviert hier ihr Trainingslager.
1988/89/90: es finden Trainingseinheiten der italienischen Nationalmannschaft unter Teamchef Velasco in der Turnhalle in Lana statt; in diesem Zeitraum konnte Italien den Europameister- und den Weltmeistertitel erringen.

In den vergangenen Jahren ist es einigen Lananer Volleyballern gelungen, sich in den höheren Kategorien zu behaupten:

Christian Gruber spielte 1985 in der Militär-Nationalliga,

Martina Nußbaumer spielte bei ATA Battisti/Trient in der Serie B1,

Mirco Lucarelli spielte erfolgreich in der Serie A2 bei Mezzolombardo.
 

Über 20 Jahre betreute Pepi Zuech erfolgreich unsere kleinsten Mitglieder: unsere Minivolleyballer/-innen, die jährlich die VSS-Meisterschaften bestreiten. Gar einige Male konnte sie den Landesmeistertitel bei den Mädchen als auch bei den Buben mit nach Hause nehmen. Pepi hat 2010 das Zepter jüngeren Trainern übergeben.


Eine Institution der Sektion ist das Internationale Volleyball-Mixed-Turnier, das jährlich im Juni ausgetragen wird und im Jahr 2010 sein 10jähriges Jubiläum feierte. 120 Mannschaften aus dem In- und Ausland nehmen an diesem größten Volleyballturnier Italiens teil. Das Turnier mit über 1200 teilnehmenden Athleten aus den verschiedensten Ländern trägt wesentlich zur internationalen Völkerverständigung bei. Und mit dem Motto „Spass am Sport“ erfährt das Turnier größte Beliebtheit unter den Volleyballern. Freizeitspieler bis hin zu Volleyballern der Serie A nehmen an der Veranstaltung teil.

Seit den Anfängen der Sektion nehmen die Volleyballer/-innen – vor allem in den Sommermonaten – an verschiedenen Volleyballturnieren im Ausland teil (z.B. Innsbruck, München, Stuttgart, Grassau, Belgien, Bellaria, usw.) und unterhalten viele freundschaftlichen Beziehungen.

Um früheren aktiven Mitgliedern weiterhin das Volleyballspielen zu ermöglichen, gibt es seit einigen Jahren eine Freizeit-Mixed-Mannschaft.  1997 wurde sie Landesmeister der Freizeitmannschaften.

Weiters trainieren eine Freizeitdamen- sowie eine Freizeitherren-Mannschaft einmal wöchentlich in unseren Reihen und es werden Freundschaftsspiele und kleinere Turniere organisiert.

Peter Nösslinger – von Beginn an bis 1994 (über 20 Jahre) Leiter der Sektion Volleyball – hat auch über seine Vereinsarbeit hinaus (Volleyball-Referent im VSS von 1988 bis 1993 und Präsident der FIPAV Bozen von 1987 bis 1993) den Volleyballsport vor allem im Jugendbereich stark gefördert.

Nach vielen erfolgreichen Volleyballjahren hat Sabrina Bonell 1994 die Rolle des Sektionsleiters im Volleyball übernommen. Sabrina ist seit 1999 im Vorstand des VSS (Verband Südtiroler Sportler) - Referat Volleyball und war von 2000 bis 2008 Vizepräsidentin der FIPAV Bozen (italienischer Volleyballverband.

Im Jahr 2002 übernimmt Peter Prantl die Leitung der Sektion.

2008 wird Peter Prantl erneut von Sabrina Bonell als Sektionsleiterin abgelöst.


Die Sektion Volleyball zählt heute 202 aktive Mitglieder und eine Reihe freiwilliger Helfer.