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Geschichte

Im Jahre 1973 hatten einige Tennisspieler die Idee auch in Lana einen Tennisclub zu gründen. Gesagt - getan. Am 07. Jänner 1974 trafen sich Dr. Hans Telser, Ossi Telser, Dr. Walter Gadner, Elmar Oberegels-
bacher, Helmuth Schweitzer, Hermann Egger, Rudi Campestrini, Manfred Schweitzer, Erwin Lösch und Ernst Lösch im Hotel Teiss zur Gründungsversammlung. Dem Club wurde der Name TC-Lana gegeben. Das erklärte Ziel war die Förderung des Tennissportes in Lana und der Einsatz für den Bau von Tennis-
plätzen. In den Ausschuß wurden Ernst Lösch, Dr. Hans Telser, Dr. Walter Gadner und Manfred Schweitzer gewählt. Elmar Oberegelsbacher wurde zum Präsidenten des neugegründeten Clubs gewählt. Als dann im März desselben Jahres der SV Lana gegründet wurde, wurde der TC-Lana als Sektion
Tennis dem SV Lana eingegliedert.

Die Menschen solcher Initiativen sollen nicht in Vergessenheit geraten, denn sie können gar nicht genug gewürdigt werden. Sie verwirklichen voller Tatendrang Ideen (nicht selten müssen sie dabei noch gegen die üblichen Skeptiker ankämpfen), deren Nutznießer dann andere sind. Aber die meisten sind dankbar dafür, manchmal ganz bewußt, meist aber wird es eben gedankenlos genossen.

Als im Mai 1974 die neuen Tennisplätze der Fam. Hias und Ludmilla Telser bespielbar waren, begann die Sektion zu leben. Und wie sie lebte. Der Spielbetrieb war rege und bald war die Nachfrage nach einem Turnier groß. So wurde das 1. Ranglistenturnier ausgeschrieben. Es waren nur vier Damen, aber die wollten auch mitspielen. Aber erst nach einem Kniefall der jetzigen Präsidentin Liesi Schweitzer wurde es vom damaligen Präsidenten großzügig gewährt (so ändern sich die Zeiten!). Es wurde mit Begeisterung gespielt und gekämpft und alle Mitglieder waren als Zuschauer anwesend. Die Preisverteilung wurde in der Wiese unter Gravensteiner-Bäumen abgehalten und die Ergebnislisten eben dort am Baumstamm aufgehängt. Umgezogen hat man sich in der „Schupf“. Die Siege dieses ersten Turniers gingen bei den
Herren an den damaligen Präsidenten Elmar Oberegelsbacher und bei den Damen an die heutige Präsidentin Liesi Schweitzer. Die Gastfreundschaft der Fam. Telser war vorbildlich, denn so manches Mal saßen alle in der Küche - und das lange.

Nach der Eröffnung des zur Tennisanlage gehörigen Cafe’s begannen auch die vielen Freundschaftsspiele mit in- und ausländischen Tennisclubs. Eine Auswahl von Spielern fuhren nach Bischweiher und nach Innsbruck zum TC Tiwag. Auch mit den Südtiroler Tennisclubs wurden regelmäßig Freundschaftsspiele ausgetragen. Die Sektion Tennis hielt auch Faschingsbälle für die Mitglieder, den „Matsch-Ball“ ab. Da ein
leidenschaftlicher Tennisspieler den Winter immer schon als verlorene Zeit betrachtete, wurde der Fam. Telser mit beredten Worten eine Traglufthalle ans Herz gelegt. 1976 wurde ein „Ballon“ über zwei Plätze
gebaut. Es war die damals größte Traglufthalle Südtirols. In dieser Traglufthalle wurde nun auch im Winter eifrig gespielt und es wurde das „Dreikönigs-Turnier“ ausgetragen. Bei diesem Turnier trafen sich die besten Doppel Südtirols. Das Turnier war jedes Jahr gut besucht und die Zuschauer ließen sich auch nichts entgehen. Leider mußte die Traglufthalle 1979 wieder abgetragen werden.

Zu dieser Zeit, also 1976, wurde auch beschlossen bei den Italien-Pokal-Spielen teilzunehmen. Noch heute beteiligt sich die Sektion Tennis mit bis zu 14 Mannschaften aller Altersklassen daran. Die Jüngsten sind 10 Jahre, die Ältesten über 50.

Die Mitgliederzahl wuchs ständig und die Anlage der Fam. Telser wurde zu eng. Es wurden Überlegungen angestellt und gemeinsam mit dem SV Lana und der Gemeinde Lana wurde beschlossen, in der Sportzone Falschauer eine Tennisanlage mit Clubhaus zu bauen. Wieder waren aktive Menschen bereit, Kraft und Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen und so manches Ärgernis auf sich zu nehmen. Der Ausschuß um den damaligen Präsidenten Karl-Heinz Monauni (Elmar Oberegelsbacher gab 1976 das Amt aus beruflichen Gründen ab) trug das Projekt voran und so konnte am 22. Mai 1980 der 1. Spatenstich erfolgen. Ein Jahr später, am 23. Mai 1981 wurde die Tennisanlage samt Clubhaus feierlich eröffnet. Einweihung durch den Dekan P. Lantschner, Männerchor, Festreden der Ehrengäste, Schau-Tennis und Imbiss mit Freibier waren an der Tagesordnung. Der Stolz und die Freude über die eigene Anlage war den
Tennisspieler natürlich anzusehen. Es konnten auch alle stolz und zufrieden sein, denn fast alle aktiven Spieler haben tatkräftig mitgeholfen und zugepackt wo Not am Mann war.

Die Mitgliederanzahl stieg in der Zwischenzeit auf 150 an, vor allem wegen der beliebten Kinderkurse. Schon 1974, gleich am Anfang wurden Kinderkurse abgehalten und das Angebot wurde gerne angenommen. Die ersten Tennislehrer kamen aus Meran. Fritz Gasser, den alle schon vom Tennisclub Meran kannten, auch den jungen Gabriele Di Lazzaro, ein ausgezeichneter Tennisspieler, kannten alle. Aber dann, eben unter diesen Lehrern kam der unaufhaltbare Aufstieg des Karl Pircher. Was kann einen Verein Besseres passieren als aus den eigenen Reihen einen Tennislehrer zu bekommen. Genau dieses Glück hatten wir. Er kannte und liebte den Verein, war aktiv und rührig und hatte auf der neuen Anlage auch die Möglichkeit, so manches zu organisieren. Bald wimmelte es von Kindern und an manchen Jahren nahmen an den Kinderkursen bis zu 100 Kinder teil. Ein weiterer Tennislehrer, Richard Verdorfer, ging aus den eigenen Reihen hervor und unterrichtete an der Seite von Karl Pircher den Nachwuchs. Der bis jetzt letzte Tennislehrer, wiederum ein Schüler ersterer, ist Ivo Platzer. Noch vor kurzem selbst Nachwuchs gibt er jetzt sein Können an die vielen Kinder und Jugendliche weiter. Es waren noch andere Tennislehrer tätig, aber sie kamen und gingen wieder ohne einen größeren Eindruck zu hinterlassen.

Im Jahr 1985 wuchs die Zahl der Mitglieder auf 250 an und die Erweiterung um 2 Plätze wurde notwendig. In diesem Jahr übernahm Heini Gruber die Präsidentschaft und wieder einmal war zusätzlich zu
planen und organisieren. 1987 wurden die 2 neuen Plätze eingeweiht und die Spieler hatten es nun ein bißchen leichter einen Platz zu ergattern.

Zur Vergangenheit gibt es nicht mehr viel zu sagen. Aber die Sektion Tennis hat auch eine Gegenwart und die ist ausgesprochen positiv. Seit 1989 leitet nun Liesi Schweitzer mit viel Geschick und unermüdlichen Einsatz die Sektion Tennis. Die verschiedensten Turniere wurden ausgetragen. Angefangen vom Frühjahrsturnier über mehr oder weniger ernsthafte Turniere bis zum wichtigsten aller Turniere, nämlich der Vereinsmeisterschaft. Zwischendurch werden über dem Sommer Mannschaftsturniere mit zusammengelosten Spielern oder Damen- und gemischte Doppel sowie das stets beliebte Nachtturnier ausgetragen. Dazu kommen noch die Landesmeisterschaften und die Jugend- und Kinderturniere. Freundschaftsspiele mit den Tennisclubs der Partnergemeinden Feuchtwangen und Idstein stehen ebenfalls am Programm. Heuer feiert die Sektion Tennis ihr 25-jähriges Bestehen und das wohl schönste Geschenk, das die Gemeinde Lana machten konnte, war die Genehmigung zum Bau einer Mehrzweckhalle mit 3 Tennisplätzen.

Heute steht die Sektion Tennis mit 5 Freiplätzen und 310 Mitgliedern unmittelbar vor dem Bau der so sehr und so lange gewünschten Halle. Die Sektion Tennis kann in den letzten 25 Jahren eine wahrlich beacht-
liche Bilanz aufweisen. Und das alles immer durch den Einsatz vieler und sehr verschiedener Menschen, die immer wieder, manchmal länger und manchmal weniger lang, aber immer uneigennützig Kraft und Freizeit in den Dienst des Vereins und damit der Allgemeinheit gestellt haben.

Die Präsidenten des SV Lana - Sektion Tennis:

1974-1976    Elmar Oberegelsbacher
1976-1985    Karl-Heinz Monauni
1985-1989    Heini Gruber
seit 1989    Liesi Schweitzer

Die Vorstandsmitglieder des SV Lana - Sektion Tennis von 1974 - 1998 (chronologisch nach Eintritt):
Dr. Hans Telser, Ernst Lösch, Dr. Walter Gadner, Manfred Schweitzer, Helmuth Schweitzer, Rudi Campestrini, Peter Mitterhofer, Silvano Volani, Alfred Reiterer, Karl-Heinz Monauni, Josef Esser, Klaus Nigg, Norbert Pircher, Oskar Pircher, Dr. Gianfranco Baliello, Hias Bauer, Karl Raffeiner, Renato Salimbene, Sepp Chronst, Heini Mur, Richard Verdorfer, Gottfried Breitenberger, Renate Schwienbacher, Dr. Peter v. Sonntagh, Hansi Telser, Dieter Reisinger, Karl Pircher, Lamberto Tombolesi, Luise Volani, Florian Verdorfer, Dr. Hansjörg Weger, Hannes Prinoth, Egon Zuech, Klaus Pircher, Franz Thurner und Bruno Pederiva.
Den absoluten Rekord hält Norbert Pircher, welcher 16 Jahre lang als Sportwart und Vize-Präsident im Vorstand mitarbeitete.